Bandbio - Die Songs auf Franarchy

14. September 2013

Pigs might fly: Franarchy
(2013, Pressung, Eigenproduktion, Auflage: 500, Laufzeit: 0-73 min, je nach Durchhaltevermögen, 20 Titel)

Folgender fiktiver Fall: Jemand legt die CD „Franarchy“ ein und drückt auf „Play“.

Den geneigten Hörer eröffnet sich der zweite Teil der „Shit-Trilogie“ (mit zwei Werken) unter dem Titel Wes’ Kot ich ess’ . Der Germanist freut sich über die richtige Setzung der Apostrophe (wie etwa in: „Uschi’s Haarstudio“), während den Tänzer ein stampfender Thrasher erwartet. Ein dem Titel angemessener Text (sozialkritisch !) rundet das Werk angenehm ab.

Mit dem rhythmisch gehaltenen Titel Pogo The Clown möchte die Band sodann insbesondere junge Frauen mit großen Brüsten ansprechen. Das Werk lädt daher nicht nur zu hüpfendem Tanzen ein, sondern enthält auch romantische Textpassagen zu dem mittlerweile aufgrund Fremdverschuldens verstorbenen US-Serienkillers mit eben diesem Spitznamen.

Das titelgebende Franarchy überrascht durch die flotte, geradezu nassforsche Wortneuschöpfung. Daneben überzeugt der punkige Grundriss des Werkes und der realitätsnahe Text Burgeoisie und Prekariat gleichermaßen.

Dagegen wendet sich Holiday in Bhopal an den mondänen Aktivurlauber, der auch (jedenfalls mittlerweile) unerschlossene Bereiche wie z.B. Bhopal, Fukushima oder Tschernobyl bereisen möchte. Der Thematik halber weißt die Komposition moderne Alternativevibes und einen englischen Text auf.

Ebenfalls mit englischer Wortwahl aber ohne Vibes verzaubert der erste Teil der „Shit-Trilogie“ (s.o.) I Eat Shit mit hochtourigem Punk und einer Verbeugung vor der Freiheit der Berichterstattung u.a. bei unabhängigen Boulevardzeitungen.

Mit dem schnellen Hardcoretitel Schweinetanz kommt die Band ihrem Erziehungsauftrag nach und warnt vor den Folgen unsachgemäßer Tanzstile („Wall of Death“, „Pogo“, altertümlich: „Mosh“). Revolution verspricht durch die einfühlsame Herangehensweise an die Thematik, ganz ohne plakative Schlagwörter, und dem punkig entspannten Rhythmus ein Festmahl für den „Bauchmenschen“.

Das folgende, abwechslungsreiche Elombische Mettwurstchinesen wendet sich dagegen an den verkopften Künstler mit dadaistischem Stuhlgang. Hierfür wurden auch satanische Rückwärtsbotschafen eingefügt (wie von den bekannten Dadaisten Slayer, The Beatles und Ernst Mosch eingeführt).

Lied ohne Zipfel ist ein volkstümliches Stück, das zum Schunkeln und Kopulieren einlädt, jedoch leider – entgegen der ursprünglichen gigantisch gereimten Version – aus Zensurgründen entschärft werden musste.

Pilsbrand, engl.: Canthrax, ist ein schnelles Punkcorestück und besticht durch einen philosophischen Shoutrefrain.

Mit Wir sind alt und Ihr seid auch nicht schön (Ade bleib schee) und Last Call oder Wie dem Dida sei Leber den Fortbestand der Menschheit rettete befinden sich gleich zwei klassische „Rausschmeißer“ auf der CD, die folglich bei der Hälfte der CD-Laufzeit verortet sind. Letzteres ist als Top-Ten-Hit konzipiert, wie auch 20 Jahre und immer noch kein Hit (Nekrolog), eine Ballade mit einer gekürzten Laufzeit von knapp zehn Minuten.

Die folgenden Remixe von Bückware, Homo Franggensis, Spermpigs, lliK Yourself und Andy sind in der Ausgangsversion auf „Overgrill“ veröffentlicht, daher weltbekannt und selbsterklärend.
Dagegen ist Desire on the Dancefloor die Mutation eines der ältesten Werke der Band, ursprünglich Death Metal, nun Dance Metal und ohne die – erstmals aufgenommene - Sprechstimme des Schlagzeugers Sushi nicht denkbar.

Zuletzt noch das Lied ohne Zipfel in Karaoke (für den japanischen Markt) und Outtakes.

Englischsprachige Version (abstract, externer Verfasser, da wir des Englischen nicht mächtig sind):
It’s a round flat thingie with a hole in the middle. Could be used to put one’s beer on top of it. Save the animals and hang it on the trees at highly frequented roads. Warning: Neither use it with a sound device nor contact these guys. They’re smelly, drunk even in the mornings and won’t be fun at all. Especially don’t ever listen to a so-called „song“ about my liver. Just DON’T.

Danke an Dida für die englische Zusammenfassung.

Bandbio - Lang

14. September 2013

Drei Muskeltiere

Pigs might fly – Punkcore seit 1992

Der Name “Pigs might fly” schallte erstmals 1992 durch die mittelfränkischen Täler.

Nachdem das damalige Trio unter dem Namen „Jinx“ bereits seit drei Jahren mit einer Mischung aus Death- und Thrashmetal durch die Wallachei gelärmt hatte, war aufgrund akuter Verwechslungsgefahr ein neuer Name erforderlich.

Fortan hieß man also Pigs might fly.

Der (damals noch stark behaarte) Kopf der Band, Pelz, übernahm nach dem Weggang der Sängerin Axl auch den Gesang; am Bass war Thorsten.

Der Stil der Band veränderte sich im Gefolge deutlich. Zwischenzeitliche Bandmitglieder, Ralf und Tobi am Bass, McBitch und Danny an den Trommeln und Gunni am Saxophon mussten aus beruflichen Gründen (einige Leute werden ja auch erwachsen) die Band wieder verlassen. Jedesmal brachten neue Musiker neue Ideen und Stilrichtungen ein.

Pelz löste 2000 ein akutes Trommlerproblem gewohnt genial mit der Aufnahme des deutlich jüngeren Sushi, der durch sein markantes und hardcorelastiges Geprügel bis heute den Stil der Band entscheidend prägt. Zudem hatte man endlich einen wahren Womanizer im Aufgebot.

Nachdem im Rahmen getränketechnischer Probleme ein weiterer Bassist plötzlich spurlos verschwunden war, kamen die Herren Sushi und Pelz zu der Auffassung, dass zur Steigerung der Live-Performance endlich jemand mit großen Möpsen in die Band aufgenommen werden sollte. Daher kontaktierte Pelz seinen alten Bekannten misspigged, der seither das Duo zu einem gefühlten Quartett mit sechs
Fäusten ergänzt.

Seit 2006 wird in der Besetzung vom Standort Roth (nähe Nürnberg) aus gelärmt, insbesondere bei dem mittlerweile traditionellen “Vorglühen zum WFF”.

Nachdem reihenweise neue Songs entstanden sind, wurde zunächst die Eigenproduktion “Straight Edge in Heaven” aufgenommen, mittlerweile, ebenfalls in Eigenproduktion aber mit deutlicher Soundverbesserung “Punggnfrangg”. Danach kam “Overgrill” - die erste gepresste CD mit einer Auflage von 500 Stück. Zum zwanzigsten Geburtstag der Band erschien die Download-EP “20 Years of not getting sober”. Und zuletzt: Tata. “Franarchy”, gepresst, gestresst und ziemlich laut.

Alle Bandmitglieder kommen aus geordneten Verhältnissen, weshalb sie eigentlich Gangsta-Rap produzieren müssten. Mangels Ghetto, Gewalt und Rassenunruhen dreht sich alles eher um die schönen Dinge im Leben, wie das genannte WFF, Alkoholmissbrauch, Pferdeschlachten usw. Auch der eine oder andere politische Inhalt findet seinen Weg in die Texte.

Musikalisch möchte die Band dringend in eine Schublade gesteckt werden und nennt den Stil daher Punkcore. Während die beiden älteren Herren ihre Kinderschuhe aus den Achtzigern (Thrash, Punk) immer noch nicht abgelegt haben, steht Sushi für die moderneren Hardcoreanteile. Er konnte ja die wirklich guten Sachen rein biologisch noch nicht miterleben.

Und so beschreiben die Bandmitglieder ihre Musik:

“Ich würde für Metal sterben, jedenfalls versuche ich es krampfhaft” (Joey De misspigged)

“Bang that head that doesn’t have hair to bang” (Pelz)

“Mehr Drums” (Sushi)

Außenstehende haben nur Lob für die Band übrig:

“Sorry, gefällt mir nicht” (myspace-gast)

“Stellen Sie Getränke her ?” (myspace-gast)

“Ich hasse Orange” (myspace-gast)

“Astreiner Hirnfurz” (myspace-gast)

Also es lohnt sich !

Kontakt:
Robert Schultheis
Henger Straße 21
92353 Postbauer-Heng
09188/1403
pelz@pigsmightfly.org

Internet:
www.pigsmightfly.org
www.myspace.com/pmfmusic

Aichach - PMF in Schwaben !

27. Juli 2013

Hi,

Freitag abend. Sushi hat es gegen alle Widerstände geschafft, aus der Arbeit pünktlich zum Treffpunkt zu kommen.
Auf nach Aichach (irgendwo zwischen Augsburg, Ingolstadt und Paris).
Keine sog. BLOW-UPS auf der Autobahn. Nehmen uns vor, in Aichach nachzufragen, ob es interessierte junge
Frauen gibt, die sich mit Blow-Ups auskennen.
Fahren ca. 30 min durch die Rudolf-Diesel-Straße in Aichach, ohne zu finden, was wir suchen
(also oben genannte Frauen oder zumindest das Konzertgelände).
Ein dicker langhaariger Quadfahrer dreht einsam seine Runden.
Über eine geschützte - und daher unverständliche - Leitung fragen wir bei Flo nach, ob wir falsch sind.
Evtl. ob wir sogar in Aichach falsch sind und das Konzert z.B. in Eichstätt o.ä. stattfindet.
Aber Flo, als Roadrunner, überholt unser Auto und leitet uns zu einem Gelände.
Könnte die beste Location sein, die wir jemals gesehen haben.
Super organisiert, Backstagepässe (!!), prima Bühne und BIER !
So muss das sein.
Erstaunlich: 90% der Besucher sind Besucherinnnen, also jung und weiblich, allerdings noch kein Hinweis auf evtl. Blow-ups.
Misspigged nutzt den Klassischen Penis-Hut und Pimmelnase, jedoch ohne Erfolg.
Auch die provokant getragenen Feinrippunterhemden und sogar - wie immer - die nackte Oberkörperwampenzumutung helfen nicht.
Konzert wird aber intern als gelungen bezeichnet. Extern erlangen wir immerhin Platz drei (von drei bewerteten Bands).
Der hierfür übliche Ring Stadtwurscht scheint hier nicht bekannt.

Bierdusche macht Pelz blind, Pimmelnase tropft (Prostatatata), Bein von Misspigged wortwörtlich im Arsch.

Aber mal so gesagt:
Die enthusiastischen Typen und Typinnen, die das organisiert haben, sind absolutes Vorbild.
Super organisiert, Super Verpflegung, Spaß (jedenfalls wir hatten ihn), nette Leutz.
Danke auch an den Mischer, Flo und den einen Typen, der ebenso oben ohne war, wie Misspigged (immerhin einer) !

Warsteiner wurde so genutzt, wie es sich gehört: Nicht in den Mund, sondern auf Haare und Kopf.

Einziger Wermutstropfen: Keine Blow-Ups, aber das wird noch, auch in Aichach.

Merci und Karamba: Seeya Pigs might fly.

Durstige Männer, Dosenfrau und Dixie

5. Juli 2013

Misspigged berichtet über das WFF 2013 (XX)

Donnerstag, ca. 3.00 Uhr, Nach NOFX-Konzert in Nbg. direkt nach WFF.
Wetter: Dunkel
Platz: In der Region genannt: 2A
Wurfzelt, Selbstaufblasende Matraze, Selbstaufblähend: Erstes Jever
Nachbarn: Man hört Dimple Minds “Durstige Männer”

3.57:
Wetter: Weiter Dunkel
Besondere Vorkommnisse:
Nachbarn haben nur ein Lied dabei: Durstige Männer in Repeat.
SMS an Sushi: Bin hier, wo bist Du

Donnerstag ca. 9.15 Uhr:
Erwache zu “Durstige Männer”. Erinnere mich an entsprechenden Alptraum.
Selbstverständlich Erstes Jever (Zähne putzen).
Dixie hat schon einige Besucher gesehen. Farbvergleich.
Besondere Vorkommnisse:
Anruf von Spalter: Wo bist Du… ich lese 2A - er liest: 4A
Plan raus: Weiter entfernt kann man auf dem Gelände nicht sein
(gefühlte 4 Kilometer)

Donnerstag ca. 10.20 Uhr:
4 Dosen in Hose und Jacke - Hindert die Bewegung, daher schnell
trinken. Nachbar hört “Durstige Männer”.
Auf dem Weg zu Engel, Spalter und Kai (s. Bild)

Münster

Donnerstag ca. 12.00 Uhr:
Spalter gefunden. Erschöpft.
Zunächst erbitterte Diskussionen über Konsistenz des Stuhls.
Nachher trinken.
Wetter: Ja.
Besondere Vorkommnisse:
Sushi ruft an und spricht Sanskrit. Nach mehrfachen Wiederholungen:
“LINKS VON DER PA” - klare Anweisung !

Donnerstag ca. 17.00 Uhr
Der Tageskartenbesitzer J. taucht auf.
Weg zum Gelände. Knobi-Kurt gefunden.
Spezialität: Baguette mit Händen herstellen, Abkassieren mit
denselben Händen, vmtl. Dixie-Klos säubern mit exakt diesen Händen.
Lecker ! Wird die tägliche Verpflegung.
Engel ißt Leber (Kraft der Doppelleber), Kai auch, aber dazu noch
Knobi-Kurt und Haxe (Schwein).
Braustolz probiert - muss man durch, häufig probiert.

Donnerstag ca. 19.00 Uhr
LINKS VON DER PA: Menschen, irgendwer spielt auf der Bühne.
Sushi anwesend (körperlich).
Mehrfach laute Töne von der Bühne, Braustolz, Knobi-Kurt.

Donnerstag ab ca. 20.00 Uhr
Gruppe streichelt zart den Misspigged-Bauch - Daraufhin erklärt
ein - hier nicht benanntes - Mitglied der Gruppe Sushi:
Wenn die Deinen Bauch streicheln, lange ich seiner Freundin an die
Titten. Macht er dann auch so.
Danke !

Donnerstag oder so:
Nach ca. 3 Stunden Suche Zelt gefunden. Noch ein Erstes Jever.
Nachbar hört “Durstige Männer”.

Freitag, ca. 11.00 Uhr:
Erwachen zu “Durstige Männer”.
Erstes Jever. Dixie.
Vier Dosen (s.o.) und ab zu Münsterland.
Kollegen haben bereits 10 Liter zu sich genommen.
Erbitterte Diskussionen über Dixie, Stuhl und Geruch.
Engel erboßt über Notstrom rechts von Zelt und polnische Folklore
links von Zelt.
Besondere Vorkommnisse:
Personen erklimmen den Zaun, um im Weizen-Feld kacken zu gehen -
Biokacker ! Vorsicht bei den künftigen Brotprodukten aus der Region !
Pfandfrau holt die Dosen aus dem Pissbereich des Zauns - anregend.
Es wird spekuliert, dass PMF “Pfandfrauen möchten fisten” bedeutet.
Nachher Knobi-Kurt, Braustolz und irgendwelche Bands (LINKS VON DER PA).
danach Knobi-Kurt etc., evtl. weitere Vorkommnisse…

Samstag, ca. 7.00 Uhr:
Erwacht zu “Durstige Männer”.
Festgestellt, dass nach Beauty-Beratung durch Kai und Engel
folgendes herausgekommen ist:

Disko

Jever, Dixie - Routine
4 Dosen usw. (s.o.)
Festgestellt, dass neue Männermode ist, unten ohne zu gehen.
Diverse Beispiele erkannt.
Münsterländer essen Chili-Würste. Nach einem Bissen kurz vor Herztod.
Erbitterte Diskussion über “Doppeltes Brennen”
Rüber zu Knobi-Kurt etc.
Besondere Vorkommnisse:
Bei A.O.K. wird ein Unten-Ohne-Träger im Pit entdeckt. Bei drei sollen
alle am Pimmel ziehen, was auch durchgeführt wird.
Trotz entgegenstehender Berichte und einer Falle mit Jever-Dosen
taucht Dosenfrau nicht wieder auf.
Menschen spielen Motorboot mit einer Dame. Bevor die Schlange kürzer
wird, fällt diese in’s Koma.
Danach Knobi-Kurt, Haxen, Braustolz etc., evtl. weitere Vorkommnisse…

Sonntag, ca. 8.00 Uhr
“Durstige Männer”,
Knobi-Kurt, Rawside…
Danach: Auto, keine Kontrollen, Es lebe WFF !!

Tutorial: Der Fisch !

14. April 2013

Sushi
und
Misspigged
auf
dem
Weg

Von Poppenreuth, über Hodenhagen
nach Visselhövede und Buddikate

Und das alles für: DEN FISCH !

music: Pigs might fly
Brumm Brumm: Sushi
Video: Misspigged






Das neue Video !

15. April 2012

Ade bleib schee

Als Video

IN FARBE

IN STEREO

Regie: Lucio Pelzi
Schnitt: Kaum
Ton: PMF
Einleitung: Miss Misspigged

2000 Statisten,
2 Mio Euro Budget
und 20 zerschnittene Umzugskartons.
Unser größtes und ambitioniertestes Projekt !






Passende E-mail Teil 1

25. März 2012

Ihr dicker Baucher nervt Sie schon sehr lange?! Sie möchten endlich auch
eine gute Figur haben?

Endlich wieder Shoppen gehen ohne dauernd nach den größten Kleidergrößen zu
suchen?

Wir haben das bekannte Schlank-Heits Produkt Namens “Lida” mit dem Sie
garantiert abnehmen werden.

Auf unserer Seite erfahren Sie wie es funktioniert:

Woher die das immer wissen….

CD komplett

24. März 2012

Und nun ist die gesamte CD “20 Years of not getting sober” zum Download (kostenlos) online !

I Eat Shit

22. März 2012

…unter diesem schmackhaften Titel gibt es ab heute Nr. 3 der neuen CD zum kostenlosen Download !

Holiday in Bhopal

21. März 2012

Heißt der zweite Song der neuen CD…
und er ist schon zum Kostenlosen Download online !

sers